Sicher gepackt und gut transportiert: Umzugskartons
Wäschekörbe, Kleidersäcke oder übergroße Mülltüten sind bei vielen Umzügen zu sehen. Allerdings kann man dabei wohl kaum von den geeigneten Transportmedien für einen Umzug sprechen. Stattdessen müssen unbedingt Umzugskartons her. Hier findet das Schrankinnere einen guten Platz, der einen sicheren Transport ohne Brüche zulässt. Und Qualität zahlt sich dabei eindeutig aus.
Wie kann man Umzugskartons beschaffen?
Nichts ist schlimmer, als wenn im dicksten Umzugsgewühl plötzlich die Umzugskartons ausgehen. Denn dann müssen schließlich doch die provisorischen Behelfsgefäße ausgekramt werden. Deshalb sind immer ausreichend Umzugskartons anzuschaffen.
Diese erhält man in jedem Heimwerkermarkt und auch in vielen Geschäften mit Wohneinrichtungsgegenständen. Die Preise variieren zwischen 2,50 Euro und können je nach Größe bis zu fünf Euro betragen.
Nun braucht man bei einem gewöhnlichen Umzug durchaus schon mal etliche Umzugskartons, was den meisten Menschen mit einem zu hohen Anschaffungspreis verbunden ist. Wer allerdings vorausschauend plant und bereits lange Zeit im Vorfeld des Umzugs nach dem einen oder anderen Umzugskarton Ausschau hält, der kann von Werbeangeboten profitieren.
Außerdem wird ein Umzugskarton eigentlich nur einmal genutzt und verstaubt anschließend im Keller. Manchen Menschen ist dies ein Dorn im Auge, so dass sie ihre Umzugskartons los werden wollen. In Kleinanzeigen der Zeitungen finden sich deshalb immer wieder Inserate, in denen zu einem günstigen Komplettpreis zahlreiche Umzugskartons angeboten werden. Manchmal werden sie sogar verschenkt. Und mit etwas Glück hat ein Bekannter noch einen Umzugskarton in Petto, mit dem er zusätzlich aushelfen kann.
Umzugskartons werden bedürfnisorientiert verkauft
Der große Vorteil von einem ausgewiesenen Umzugskarton ist, dass er tatsächlich explizit für diesen Anspruch konzipiert ist. Entsprechend verinnerlicht ein Umzugskarton alles, was man sich von einer perfekten Verpackung für den Hausrat wünscht.
Umzugskartons stehen im Handel in verschiedenen Größen, von unbedeutend klein bis riesengroß, zur Verfügung. Dabei können sie dank vorgefertigter Faltkanten sehr robust aufgebaut werden. Der Verschluss entbehrt eines zusätzlichen Klebebands, denn die Seitenlaschen werden in die Haltegriffe eingeklemmt. An diesen lassen sich auch voll beladene Umzugskartons wunderbar hochheben.
Was einen Umzugskarton darüber hinaus noch auszeichnet, ist seine Beschriftung. Denn die verschiedenen Zimmer einer Wohnung sind untereinander aufgelistet und so kann angekreuzt werden, in welchem Raum der spezielle Umzugskarton seinen Standort findet. Mit einem zusätzlichen Haken wird auf zerbrechlichen Inhalt hingewiesen.
Benötigte Kartonanzahl ermitteln
Grundsätzlich kann natürlich nicht pauschal gesagt werden, wie viele Umzugskartons unbedingt notwendig sind. Denn dies hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Zunächst einmal ist die Größe der bisherigen und zukünftigen Wohnung ausschlaggebend. Andererseits spielt es eine entscheidende Rolle, ob der Bewohner eher spartanisch eingerichtet war, oder sich in seiner Wohnung jede Menge Nippes tummelte.
Als Faustregel wird jedoch immer wieder angegeben, dass auf einen Quadratmeter Wohnfläche ein benötigter Umzugskarton kommt. Da dies bei einer 80 Quadratmeter Wohnung im Resultat 80 Kartons bedeuten würde, kann bei dieser Empfehlung allenfalls von einer groben Einschätzung gesprochen werden.
Umzugskartons richtig beladen
Große Umzugskartons verleiten dazu, sie einfach wahllos vollzupacken, bis fast nichts mehr geht. Die Umzugshelfer finden dies aber gar nicht lustig und deshalb sollte man beim Packen gewissen Regeln folgen.
Natürlich darf ein Umzugskarton getrost bis oben hin gefüllt werden. Allerdings muss das Gewicht tragbar bleiben. Deshalb sind für Bücher lieber kleine Pakete zu packen, ebenso wie für Geschirr. Große Umzugskartons bleiben den leichten Utensilien vorbehalten.
Bruchgefährdetes Material gehört auf keinen Fall ungesichert in einen Umzugskarton. Glas und Keramik müssen deshalb in Zeitungspapier eingeschlagen werden. Zwischenräume sind mit Kleinkram zu füllen.
Kommen in eine Kiste überwiegend Kleinteile, so wird das spätere Sortieren zur wahren Nervenprobe. Denn beim Umzug wird der Inhalt der Kartons ordentlich durchgeschüttelt und am Ende muss mühsame Sortierarbeit geleistet werden.
Deshalb sollten Kleinutensilien nochmals gesondert verpackt sein. Alte Schuhkartons sowie Gefrierbeutel haben sich in diesem Zusammenhang gut etabliert. Werden die Packutensilien vorsortiert dort hinein verbracht, so ist das Auspacken nicht mehr ganz so schlimm.
Außerdem macht nicht nur das bereits zuvor erwähnte Kennzeichnen des Standorts Sinn, sondern auch die Aufschrift einer groben Inhaltsbeschreibung. Dies erspart beim Einrichten der neuen Wohnung das Öffnen sämtlicher Kartons auf der Suche nach bestimmten Artikeln.
Notfallkisten aus dem Supermarkt
Möchte man tatsächlich der Faustregel bei der Ermittlung der notwendigen Anzahl an Umzugskartons folgen, so kann es sein, dass diese Verpackungen im Ergebnis mehr kosten als beispielsweise die Miete für ein Umzugsauto. Deshalb wird bei den Kisten gerne gespart.
Allerdings gehen dann zum Ende des Umzugs gerne die Kartons aus. Deshalb sollte man immer darauf bedacht sein, genug davon bereit zu halten. Es müssen aber nicht alle Verpackungen ausgewiesene Umzugskartons sein. Im Supermarkt erhält man beispielsweise kostenlos Verpackungskartons von Lebensmitteln. Diese sind zwar nicht ganz so luxuriös wie ausdrückliche Umzugskartons, allerdings eindeutig besser als Nichts.
