Möbelpacker

Umzug: Gut geplant ist halb gewonnen


Ein Umzug ist immer eine aufregende Sache und geht meist mit einigem Stress einher. So gut sich die Umziehenden auch vorbereitet sehen, am Ende herrscht dann doch das große Chaos, sowohl in der alten wie auch in der neuen Wohnung.

Das muss jedoch nicht sein. Das große Durcheinander, bei dem etliche unnötige Wege mit dem Transporter zurückgelegt werden und zum Schluss keine Kiste in dem Zimmer steht, wo sie hingehört, kann vermieden werden. Durch eine richtige und präzise Vorbereitung des Umzugs.

Dies beginnt bereits bei der Planungsphase und endet mit den Umzugshelfern, die man zur Unterstützung engagieren kann. Dabei gibt es hilfreiche Tipps und Kniffe, wie aus dem Umzug ein gelungener Start in das Leben im neuen Zuhause wird.

Checklisten verschaffen Überblick !


Zu Beginn eines Umzugs haben die meisten Menschen noch den allumfassenden Überblick und sind sich sicher, ausreichend Zeit eingeplant zu haben, damit am Umzugstag nur noch das Sperrgut transportiert werden muss. Aber irgendwann merkt jeder, dass quasi die Zeit davon rennt. Der ominöse Tag X rückt immer näher und noch immer sind nicht alle Schränke leer geräumt, die neue Wohnung ist noch nicht einzugsfertig und an den Transporter hat bislang noch niemand einen Gedanken verschwendet.

Dies sind die Situationen, die sich alltäglich bei zahlreichen Umzugsvorhaben abspielen und gegen die scheinbar kein Kraut gewachsen ist. Falsch gedacht, denn eine Umzug Checkliste kann absolut helfen, den Überblick zu behalten. Hier wird in einem präzisen Zeitplan erläutert, welche Arbeiten bis zum Umzugstag abgehandelt sein müssen. Hinter jeden Listenpunkt kann man nach Erledigung einen Haken machen, so dass man eine präzise Übersicht hat, in welcher Relation verbleibende Zeit und zu verrichtende Arbeiten stehen.

Mit einer solchen Checkliste für den Umzug ist man vor bösen Überraschungen wegen vergessener Details absolut sicher.

Fleißige Helfer sind ein Muss !


Auch wenn man der Meinung ist, dass es eigentlich kaum Dinge beim Umzug zu transportieren gibt, weil man noch keinen großen Hausstand hatte oder sich von vielem Nippes trennte, so stellt sich die Realität beim Umzug ganz anders dar. Meist kommen doch mehrere Transporterladungen zusammen, denn Kleinvieh macht eben auch Mist und somit nehmen nicht nur Kleider und Möbel sondern auch etliche Krimskramskisten jede Menge Platz und Ladefuhren in Anspruch.

Wer dann dem Trugschluss erlegen ist, ohne Umzugshelfer auszukommen, der wird sein blaues Wunder erleben. Ein Umzug ohne Umzugshelfer geht gar nicht. Spätestens nach der ersten Transportladung, die ein- und ausgeladen wurde, beginnen bei den Umziehenden die Kräfte zu schwinden. Die Aussicht, noch mehrere solcher Touren hinter sich bringen zu müssen, treibt die Beteiligten an den Rand des Wahnsinns. Da ist es ein großes Glück, wenn man nicht alleine da steht, sondern frischen Wind durch motivierte Umzugshelfer erfährt.

Dabei macht es Sinn, ein Geschlechtergleichgewicht herzustellen. Denn während die Männer sich als Möbelpacker betätigen, helfen die Frauen den Überblick zu wahren und agieren gleichzeitig als Möbel- und Kistennavigator.

Wer einen größeren Umzug plant, beispielsweise in eine weiter entfernte Region oder beim Zusammenlegen zwei getrennter Haushalte zu einem, der wird eventuell mit dem ein oder anderen privaten Umzugshelfer nicht auskommen, sondern muss mitunter professionelle Möbelpacker engagieren.

Ein großes Auto muss her !


Damit Möbelpacker und Umzugshelfer ihrer Aufgabe gerecht werden können, benötigen sie ein entsprechendes Transportmedium. Denn zu Fuß lassen sich die schweren Kisten wohl kaum in die neue Wohnung bringen. Deshalb muss für ein Auto mit ausreichender Ladefläche gesorgt werden. Am besten eignet es sich natürlich, wenn mehrere Kombis und auch PKW's mit Anhänger zur Verfügung stehen, diese erübrigen aber dennoch nicht den Transporter mit geschlossener Ladefläche.

Wer im Bekanntenkreis eine Person hat, die ein solches Fahrzeug besitzt, der kann sich das Umzugsauto natürlich dort leihen. Ansonsten gibt es aber auch Autovermietungen, über die man gegen Leihgebühr einen Transporter für einen oder mehrere Tage erhält. Auch wenn hierfür Kosten anfallen, verzichten sollte man darauf auf keinen Fall.

Die Rahmenbedingungen müssen stimmen !


Das Suchen fleißiger Umzugshelfer und Möbelpacker und das Verräumen der Hausutensilien in Kisten nimmt einige Zeit in Anspruch. So wichtig diese Details auch sind, darüber dürfen auch die Rahmenbedingungen eines Umzugs nicht vergessen werden. Denn wenn diese nicht stimmen, geht der gesamte Umzug sozusagen in die Hose.

Deshalb heißt es, bei allen Vorbereitungen dennoch die neue Wohnung im Blick zu behalten. In ihr sollten am Umzugstag alle Renovierungsarbeiten abgeschlossen und deren Spuren beseitigt sein. Außerdem sollte man bereits frühzeitig daran denken, Strom, Telefon und Internet wie eventuell auch Kabelfernsehen bei den zuständigen Versorgern umzumelden, damit keine Versorgungslücke entsteht. Denn fehlende Elektrizität am Umzugstag kann das Leben für die Möbelpacker unnötig schwer werden lassen.

Aber auch hinsichtlich der alten Wohnung gibt es noch einiges zu beachten. Hier müssen nämlich die konformen Abmeldungen vorgenommen werden. Außerdem gibt das Mietrecht vor, bis wann die Wohnung geräumt sein muss und in welchem Zustand sie zu hinterlassen ist. Daraus können sich nicht nur Reinigungs- sondern auch abschließende Renovierungsarbeiten ergeben. Deshalb sollte der Umzug so geplant werden, dass für diese Arbeiten im aufgegebenen Zuhause noch genügend Zeit bleibt. Die Verpflichtungen dieses Mietverhältnisses enden nämlich erst dann, wenn die Schlüsselübergabe mit dem Vermieter erfolgt ist.

Auf gute Nachbarschaft: Umzug ankündigen !


Bei einem Umzug kann es schon mal turbulent zugehen. Egal wie vorbereitet alles ist, Lärm ist unter keinen Umständen zu vermeiden. Schmutz ebenfalls nicht. Damit man zum Abschluss nicht noch Ärger mit den ehemaligen Nachbar bekommt und die neue Nachbarschaftsgemeinschaft nicht von Anfang an getrübt ist, sollte der Umzug bei allen Personen, die durch ihn in irgendeiner Weise tangiert werden, angekündigt werden. Eine persönliche Mitteilung ist natürlich der beste Weg, zumindest jedoch ein Aushang im Treppenhaus muss sein.